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Was ist eXtended FDisk?

eXtended FDisk, oder kurz XFDisk, ist ein freier Ersatz für DOS FDISK, der mehr Komfort bietet und einen Bootmanager beinhaltet, der es ermöglicht, mehr als nur ein Betriebssystem auf der Festplatte zu installieren. Mit XFDisk können Sie Ihre Festplatte partitionieren oder den Bootmanager installieren und konfigurieren, der in den ersten 17 Sektoren der ersten Festplatte untergebracht wird. Da der Bootmanager keine eigene Partition belegt, können Sie alle vier Partitionen Ihrer Festplatte voll nutzen. Wenn Sie eine erweiterte Partition für logische Laufwerke anlegen wollen, verwaltet XFDisk die erweiterte Partition für Sie. Sie brauchen sich also nicht mehr um die Größe der erweiterten Partition kümmern. Natürlich unterstützen XFDisk und der Bootmanager mehr als nur eine Festplatte und sogar Booten von logischen Laufwerken. Aber es muß an dieser Stelle klargestellt werden, daß die meisten Betriebssysteme, die normalerweise auf PCs zum Einsatz kommen, zumindest für die Bootdateien eine primäre Partition auf der ersten Festplatte benötigen. Dies gilt sowohl für alle Versionen von DOS und Windows 95/98/ME, als auch für Windows NT/2000. Aber manche Betriebssysteme, wie Linux oder OS/2, können nahezu von jeder beliebigen Festplatte gestartet werden, auch wenn OS/2 bei der Installation eventuell den eigenen Bootmanager benötigt.

Brauche ich eXtended FDisk?

Sie können XFDisk nutzen, wenn Sie mehr als ein Betriebssystem auf Ihrer Festplatte haben wollen oder müssen, wenn Sie regelmäßig Festplatten partitionieren oder nur eben mal nachsehen wollen, welche Partitionen auf Ihrer Festplatte angelegt sind. Wenn Sie zum Beispiel Windows 95 einsetzen und zusätzlich mit Linux experimentieren möchten, können Sie entweder LiLo einsetzen, den Linux Bootmanager, oder Sie können den XFDisk Bootmanager benutzen, um beim Systemstart das zu bootende Betriebssystem zu wählen. Da aber LiLo für Linux Loader steht, werden Sie LiLo in jedem Fall benötigen, um Linux zu booten, warum als XFDisk benutzen? Das selbe gilt für Windows NT, das ebenfalls mit einem eigenen Bootmanager ausgeliefert wird, der benötigt wird, um den Systemkern zu laden.

Um es kurz zu machen, es ist im Prinzip reine Geschmacksfrage. LiLo ist, ähnlich wie der NT Bootmanager, eher spartanisch und nicht unbedingt sehr einfach zu konfigurieren, während XFDisk eine wesentlich ansprechendere Benutzerschnittstelle bietet und einfach zu bedienen ist. Probieren Sie es doch einfach aus!

Aber seien Sie auch gewarnt! XFDisk ist ein hilfreiches Werkzeug, wenn Sie es jedoch unvorsichtig handhaben, verlieren Sie möglicherweise wertvolle Daten. XFDisk wird gewissenhaft von vielen Benutzern getestet, trotzdem kann ich natürlich keinerlei Garantie geben, nicht einmal eine Garantie, daß XFDisk irgend einen Zweck erfüllt. Wenn Sie vorhaben, Ihre Festplatte zu partitionieren, werden Sie so oder so Ihre Daten sichern müssen, da beim Löschen einer Partition alle Daten darauf verloren gehen! Also machen Sie ein Backup von Ihren Daten! Sie sind derjenige, der für jeglichen Schaden verantwortlich ist, der möglicherweise angerichtet wird, wenn Sie XFDisk verwenden.

Wird XFDisk weiterentwickelt?

Im Moment entwickelt niemand XFDisk weiter. Sowohl der ursprüngliche Autor Florian Painke, wie auch sein Nachfolger Ulrich Müller haben die Entwicklung eingestellt.

Ich habe mich bereiterklärt, XFDisk auf meinem Webspace zur Verfügung zu stellen, um zu gewährleisten, dass dieses Programm weiterhin zum Download zur Verfügung steht.

XFDisk wird unter der GPL veröffentlicht, daher hat jeder die Möglichkeit, sich den Quellcode herunterzuladen und XFDisk weiterzuentwickeln. Wenn jemand an einer Weiterentwicklung arbeitet, bitte ich darum, dies mir mitzuteilen.

Wo finde ich Hilfe bei Problemen mit XFDisk?

Es existiert eine Mailingliste, in die man sich durch eine mail an xfdisk-public-subscribe@yahoogroups.com eintragen kann.

Hanno Böck
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